Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

F: Präzisionsbearbeitung bezeichnet das Fertigungsverfahren, bei dem die Bauteiltoleranz mittels CNC-Numerische Steuerung, Schleifen, EDM, Drehen usw. auf ±0,002 bis 0,01 mm und die Oberflächenrauheit auf Ra ≤ 0,8 μm eingegrenzt wird.

F: Standardpräzision: ±0,01 mm (konventionelle Präzisionsteile) – Hohe Präzision: ±0,005 mm (Medizin, Halbleiter, Robotik) – Ultrahochpräzision: ±0,001 bis 0,002 mm (Optik, Spiegeloberfläche, Luftfahrt)

F: Gründe: Spiel der Werkzeugmaschine, Werkzeugverschleiß, thermische Verformung, Spannverschiebung – Gegenmaßnahmen – Regelmäßige Kompensation des Rücklaufspiels/der Spindelfehler – Kontrolle der Werkzeugstandzeit, batchweiser Werkzeugwechsel während der Bearbeitung – Werkstatt mit konstanter Temperatur, getrennte Grob- und Feinbearbeitung, Spannungsarmglühen und Alterung – Optimierung der Positionierung und Steifigkeit der Spannvorrichtung

F: Gründe: hohe Vorschubgeschwindigkeit, stumpfes Werkzeug, schlechte Kühlung, Vibration – Gegenmaßnahmen – Kleine Schnitttiefe, hohe Vorschubgeschwindigkeit, niedriger Vorschub – Verwendung scharfer neuer Werkzeuge/beschichteter Werkzeuge/PCD/BCN – Ausreichende Hochdruck-Innenkühlung + Hochdruck-Schneidflüssigkeit – Kurze Werkzeugaufsatzlänge, schlagfestes Werkzeughalter, vibrationsdämpfende Spannvorrichtung

F: Gegenmaßnahmen – Kleine Schnitttiefe, hohe Vorschubgeschwindigkeit, hohe Drehzahl – Symmetrische Schichtbearbeitung, Reduzierung der Schneidkraft – Spanabnahme mittels Vakuum, Magnetkraft, weichen Backen oder Niedrigschmelzlegierungen – Spannungsarmglühen, Bearbeitung bei konstanter Temperatur

F: Kollision mit dem Werkzeug: unzureichende Sicherheitshöhe, Programmfehler → Sicherheitshöhe erhöhen, Simulation und Überprüfung durchführen – Werkzeugbruch: dünner Werkzeugschaft → Großen Werkzeugdurchmesser verwenden, kurze Ausladung, segmentierte Bearbeitung – Überfräsen: Fehler bei der Werkzeugradiuskompensation, zu geringe Nacharbeit → Werkzeugkompensation überprüfen, angemessene Nacharbeit belassen

F: Metalle: Aluminium, Kupfer, Messing, Edelstahl, Titanlegierung, Nickelbasislegierung – Kunststoffe: POM, PEEK, PTFE, PMMA, ABS – Optik/Sondermaterialien: Nichteisenmetalle, galvanisch verzinktes Nickel, Germanium, Zinksulfid

F: Erstes Teil + Prozessinspektion + Endteilinspektion – CMM-Dreidimensional-Koordinaten-Vollgrößenbericht – Werkzeuglebensdauermanagement, Parameterfestigung, Personalstandardisierung

F: Gewöhnliche CNC: ±0,05 bis 0,1 mm, Außen- und Strukturteile – Präzisionsbearbeitung: ±0,002 bis 0,01 mm, Pass- und Schlüsselteile – Unterschiede: Maschinenpräzision, konstante Temperatur, Werkzeuge, Inspektion, Prozess

F: Je strenger die Toleranz, desto glatter die Oberfläche; bei dünnwandigen, tiefen Bohrungen und unregelmäßigen Formen sind die Kosten höher und die Bearbeitung langsamer – Materialien, die schwer zu bearbeiten sind (Titan, Edelstahl, PEEK), verursachen hohe Kosten – Bei kleinen Losgrößen ist der Aufwand für Spannvorrichtungen und Programmierung besonders hoch.